Die Benediktinerinnen von St. Martin Hermetschwil
 
 

Aus der Geschichte:

Die Anfänge der Benediktinerinnen-Abtei gehen auf das Doppelkloster Muri zurück. Die Gründung erfolgte 1082 durch Abt Giselbert mit der Einsetzung von Schwestern, die aus dem mit St. Blasien/Schwarzwald verbundenen Frauenkloster Berau stammten. In der Zeit des Klostersturms im Kanton Aargau wurde Hermetschwil von der Regierung aufgehoben (1876).

1878 kauften die Nonnen einen Teil des Klosters zurück, es war aber verboten Novizinnen aufzunehmen. Aus diesem Grund wurde 1878 der Konvent ins Kloster Habsthal /Württemberg verlegt, eine Rückstufung zum Priorat erfolgte.

Seit 1985 leitet das Kloster wieder eine Äbtissin, 1986 wurden die Klöster wieder rechtlich getrennt: Hermetschwil ist wieder Abtei, Habsthal Priorat.